15 Nov 2011

Winzerstimmenstimmen zum Weinjahr 2011 – Vorfreude ist die schönste Freude!

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Nach zwei eher mageren Jahren hat die heurige Ernte die Weinkeller mit zufriedenstellenden Mengen gefüllt. Manche Winzer in Niederösterreich und dem Burgenland mussten zwar auf Grund von Winter- und Spätfrostschäden sowie Hagelstürmen Ernteeinbußen hinnehmen und auch der warme Sommer stellte hohe Anforderungen an das Können aller Weinbauern in Punkto Laubarbeit und Säuregehalt. Das anhaltende Schönwetter im Spätsommer und Herbst sorgte für eine exzellente Reifeperiode und ermöglichte den Winzern individuelle Lesetermine je nach gewünschter Traubenreife.

Man munkelt, der Jahrgang 2011 sei ein ganz besonderer und vielleicht der beste Rotweinjahrgang, den Österreich je hatte…

Burgenland: Gebietsweiser Winterfrost und strenge Kälte Anfang Mai, Hagel im Juni – die ansonsten sonnige und trockene Witterung sorgte für gesunde Trauben und enorme Reife – Nervenstärke war gefragt beim Abwarten des richtigen Lesezeitpunktes. Vorfreude auf: Schöne Frucht und angenehme Säure, begleitet von einer heuer auffällig tief dunklen Farbe bei den Rotweinen – wahrscheinlich die beste Qualität der letzten zehn
Jahre.

Niederösterreich: Trotz gebietsweisem Frost und Hagel ein perfekter Witterungsverlauf – problematisch war der Wespenfraß – sternenklare Nächte mit sehr niedrigen Temperaturen führten zu einer perfekten Fruchtausbildung, die warmen Tagestemperaturen setzten der Jahrgang mit hoher Traubenreife und guter Frucht-Säure-Balance. Vorfreude auf: Einen qualitativ hochwertigen Jahrgang mit hoher Traubenreife und guter Frucht-Säure-Balance.

Steiermark: Besonders begünstigt durch gutes Wetter – kaum Frost- oder Hagelschäden ergaben hohe Ertragsmengen – frühe und kurze Blüte führte zu zeitiger Ernte. Vorfreude auf: Typischen frucht- und aromabetonten, mineralischen mit feingliedriger Säure ausgestatteten kräftigen Jahrgang von bester Qualität.

Wien: Hagel im Juni führte vor allem in Döbling und Stammersdorf zu Ertragseinbußen – die Qualität der Trauben jedoch ist sehr gut – auch hier gab die gute Arbeit im
Weingarten den Ausschlag für Gradation und Säuregehalt. Vorfreude auf: Einen vielschichtigen Jahrgang mit exzellenten, balancierten Weinen im Top- Segment ebenso wie frische, fruchtige Weine mit hohem Trinkspaß.

Man darf also gespannt sein…

Winzerstimmenstimmen zum Weinjahr 2011

Erwin Sabathi, Südsteiermark: „Der Jahrgang 2011 wird vermutlich zu den besten steirischen Jahrgängen der letzten Jahrzehnte zählen. Optimale Witterungsverhältnisse während der gesamten Vegetationsperiode und eine Weinlese mit perfektem Traubenmaterial lassen einen grandiosen Jahrgang erwarten. So wie wir das bereits jetzt beurteilen können, wird dieser Weinjahrgang uns viele, viele Jahre große Freude bereiten.“

Hans Setzer, Weinviertel: „Nach zwei wirklich kleinen Weinernten konnten wir 2011 endlich in der Menge eine Durchschnittsernte einfahren. Die Qualität ist hervorragend: super gesunde Trauben mit sehr guter physiologischer Reife und gerade bei uns in Hohenwarth (der Name kommt von Hoher Warte: Seehöhe 400 m) ist der kühlende Einfluss des Manhartsberg sehr von Vorteil. Wir haben bis Anfang November geerntet und wir erwarten tolle Weine 2011.“

 

Josef Reumann, Mittelburgenland: „Die Ernte 2011 haben wir bei optimalen Voraussetzungen eingebracht. Wir konnten völlig gesundes, trockenes und vollreifes Traubenmaterial ernten und durch das wunderbare, schöne Herbstwetter den verschiedenen Sorten genügend Zeit für die Reife lassen. Die Rotweine haben eine tiefdunkle Farbe, eine saubere Frucht und sind sehr kompakt und kräftig. Wir freuen uns auf Top-Weine vom Spitzenjahrgang 2011!“

Rainer Christ, Wien: „Die Ernte 2011 lässt die Wiener Winzer wieder richtig jubeln. Die Witterung hat uns herrlich gesunde und reife Trauben beschert. Die hohen Temperaturen machten zwar die Arbeiten im Weingarten, insbesondere das Laubwandmanagement, zur großen Herausforderung, doch die Ergebnisse des Jahrgangs sind hierfür eine echte Belohnung.
Die Weißweine präsentieren sich balanciert mit moderaten Säurewerten, bei den Rotweinen findet man Farbdichte und Komplexität die ihresgleichen suchen. Rundum ein besonderer Jahrgang, mit zum Teil „monolithischen“ Weinen, die auch in gereiftem Zustand noch auf der Zunge zergehen werden.“

Mehr zum Thema Wein finden Sie unter: www.stmk.wifi.at/wein

 

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